Apocalypse of Abraham (deu)
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1 Ich aber, Abram, als ich solche Worte meines Vaters hörte, lachte ich in meinem Sinn auf, stöhnte aber in Bitterkeit und Zorn meiner Seele.2 Und ich sprach: „Wie kann denn etwas von ihm selbst geschaffenes, Statuen 1Mit „Statuen“ sind hier Götzenbilder gemeint, die im Text wörtlich als „Geschaffenes des Körpers“ bezeichnet sind., ein Helfer meines Vaters sein? Oder hätte er etwa den Leib seiner Seele unterworfen und die Seele dem Geist, 2Das slavische „умъ“ besitzt ein breites semantisches Spektrum und kann unterschiedliche griechische Begriffe wiedergeben (ψυχή, νοῦς, διάνοια, φρόνημα). Es bezeichnet sowohl die Seele bzw. die Gesamtheit der geistigen Kräfte als auch das Denkvermögen oder den inneren Sinn („Verstand“, „Denken“); vgl. Sreznevskij 1903–1912, 1211–1212. den Geist aber – der Torheit und der Unwissenheit?“3 Und ich sprach: „Einmal muss man auch Böses ertragen. Dann will ich mein Leben für die Aufrichtigkeit 3Slav. «чистота» kann sowohl „Reinheit“ als auch „Aufrichtigkeit“ bedeuten; s. Sreznevskij 1903–1912, 1531. Vgl. griech. εἰλικρίνεια mit ähnlichem Bedeutungsspektrum. riskieren 4Vermutet man hier griech. παραβάλλω im Hintergrund, kann die Wendung „вергу умь свои на чистоту“ (wörtlich: „meinen Verstand auf die Reinheit werfen“) auch im Sinne von „sein Leben für etwas riskieren“ verstanden werden; vgl. 2Makk 14,38. und meine Gedanken ihm 5D.h., „meinem Vater.“ offenbar darlegen“.4 Und ich antwortete und sprach: „Vater Thare, welchen von diesen du auch immer als Gott lobst, bist du unvernünftig in deinem Denken.